Livebilder Februar 2015

Die Photostory zur Wintertour 2014

Details zur Wintertour 2014 

Hoch zu Ross – Tournee am Fahrrad – DOKU

Die Pedale wurden unsere Freunde und die Donau unser Wegweiser. Radanhänger sind nachweislich eine äußerst sinnvolle Erfindung und die Bandmaschine hat das Experiment „Dauererschütterung“ überstanden. Hü Hott am Rostigen Rösslein! September 2014 du warst sehr gut zu uns! Fortsetzung folgt.

Vielen Dank an Frau Gugl (die Übersetzerin) für die Offstimme!

Details „Hoch zu Ross – Tournee am Fahrrad 2014“
https://georgkostron.eu/2014/08/21/hoch-zu-ross-tour-2014/

Kamera Stockerau/ Schwechat: Stefan Fanzlau
Kamera Wien/ Mödling: Benni Freudl

Wintertour 2014 – Blüte Des Lebens

Hü Hott! Winter, wir kommen. Dem grauen November wird die Stirn geboten.  Im Zeitalter der Sonnenbrillen zieht die Blüte Des Lebens die langen Unterhosen an und wieder aus. Bandmaschine, Schneekanone, schwarzer Kaffee, Zucker – ohne! Macht hoch die Tür, die Tor macht weit im Schweinsgalopp der Herrlichkeit. Ingwer, wir kochen dich. Kümmel, dich auch. Vom Kohl an der Spree zum Kraut am Berg. Der Club. Das Atelier. Der Keller. Das Schloß. Der Reim. Heißer. heißer Hopsasa Tralala …und sein Manager.

08.11. Backstage | Fulda/DE
10.11. V36 | Berlin/DE
11.11. 11-Line | Potsdam/DE
13.11. Lieschen Müller | Berlin/DE (Schönhauser Allee 134a)
20.11. Knockers | Perg/AT
21.11. Smaragd | Linz/AT
Eröffnung: Marvellous Steps https://www.facebook.com/marvellous.steps
22.11. Schloss Sigmundsried | Ried im Oberinntal/AT
23.11. Geheimkonzert | Imst/AT
25.11. Atelier Mur | Murau/AT
26.11. Habakuk | Leoben/AT
28.11. Kulturhaus KUHA Kellerbar | Ilz/AT
29.11. Raj | Klagenfurt/AT
03.12. Werk | Wien/AT
Eröffnung: DIVA MARIE http://www.diedivamarie.com/
05.12. Jazzkeller | Krems/AT
06.12. Geheimkonzert | Wien/AT

Hoch zu Ross – Tournee am Fahrrad 2014

… wir kommen mit dem Fahrrad

Tonbandmaschine, Akkordeon, Gitarre, Lautsprecher, Mischpult, Ersatzunterhose, Apfel und Triangel – alles in die Radhänger! Im romantischen Passau werden wir an den Donaustrom andocken und an den Silhouetten der Linzer Stahlwerke, der Wachauer Kitschseligkeit und am heiligen Grant der Wiener Kaffeehauskellner vorbeifahren bis wir vor den Toren der Schwechater Raffinerie ankommen. 

350 Kilometer. 1000 Höhenmeter. 7 Konzerte. Unfassbar viele verbrannte Kalorien. Die CO2 Neutralität hängt vom Kraut- und Linsenkonsum ab. Vegan und gesellschaftskritsch fahren wir dem Weltfrieden entgegen – oder dem Weltuntergang. Das hängt von der Zeitung ab, die du liest. Wir Zwei, unsere Räder und ihre Anhänger können es Rennbahn nennen und sind nach den Vorbereitungen zwischen Studio, Proberaum und E-Maileingangsseite sehr glücklich jetzt bald das Wesentliche zu machen. Nämlich diese Tour zu spielen! Hü Hü Hott. Klapper Klapp! Galopp! Und weiter.

Sa, 13.09 – Kreuzweis | Passau/DE
Mo, 15.09 – Atelier Galerie Moran  | Linz/AT
in Coperformance mit Renate Moran
anschließend Weinverkostung der Loitothek von und mit Gerlinde & Josef Loitelsberger
Di, 16.09 – Smaragd | Linz/AT
Support: Marvellous Steps "Fingerstyle Guitar meets Beatbox"
Mi, 17.09 – Tratelier | Stockerau/AT
Do, 18.09 – Cafe Carina | Wien/AT
Fr, 19.09 – Tortuga Pub | Mödling/AT
Sa, 20.09 – Rock Pub | Schwechat/AT

Facebook Event der Tour

 

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Des Flyers Rückseite

 

Do,10.4 Live – Erika & Hilde / Berlin

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Georg Kostron und sein Manager spielen Blüte Des Lebens

DO, 10. APRIL 2014 20h

Erika & Hilde / Berlin

Weigandufer 9 12045 Berlin, nähe U7 Rathaus Neukölln

Zwei Menschen, eine Gitarre und viele Kabel und Knöpfe: Mein Manager, Daniel Břen, schaltet Tonband und Sampler, bedient Perkussives und stimmt mit ein. Ich singe die Ständchen und spiele die akustische Gitarre. Die Sprache ist Deutsch. Die Schublade: DaDaPunk. Wir kommen aus Wien und singen inmitten der Blüte Des Lebens mitunter über Raumschiffe und Tiger. Es wird ein Premierenabend! Kommen Sie pünktlich um 20h! Die Nachbarn sind gnadenlos, die Funkstreife ist schnell und das Erika & Hilde möge uns wohl gesonnen bleiben. Vorfreude und Aufregung, groß!!!

DO,10.4 Erika & Hilde auf Facebook

 

 

 

 

 

 

Das Gemärz

Es wird ein bewegtes Gemärz gewesen sein.

Anm: Es klingt ein rhythmisches Pad im Hintergrund. Pizzicatocelli in C Moll. 

Startpunkt der Reise: Berlin Köpenick. Mein Gesicht und ich posen vor der laufenden Kamera. Das Make Up zerrt an meinen Wangen. Die Lichter drücken die Schweissperlen durch die zweite Haut. Der Dreh ist knapp bemessen, ich bin vom gestrigen Gig etwas mitgenommen, aber guter Dinge und nach nur 10 Stunden mit Allem durch. In meinem Gehirn hat sich die Idee festgesetzt, die Bilder nächsten Tages direkt zu sichten. Im Eurolines Bus zwischen Berlin und Wien. Der Plan ist gut, aber Stromanschlüsse im Bus wären besser. Ich gehe mit meiner Festplatte und meine Festplatte mit mir. Während der nächsten 3500 Kilometer gleicht jede Straßenverwerfung einem Gedanken an die Daten. Umsonst. Sie wird überlebt haben. Dazu später.

Der Eurolines a.k.a Schweinetransporter reitet über die deutsch-tschechisch-österreichische Autobahn-Landstrasse-Stadtdurchfahrt in den fernen Süden. Das Highlight, das Elbtal zwischen Dresen und Usti, verschlafe ich. Die Autobahn zwischen Prag und Brünn nicht. Niemand verschläft. Nachts sind die Bodenwellen der perfekte Albtraumgenerator mit verschwitzter Aufwachgarantie, untertags bangt jeder in vollem Bewusstsein durch die Operation Schlagloch. Die Operation gelingt. Der Patient ist marod, aber Wien unter meinen Füßen. Ich denke mir: Ich mag Wien. Wien denkt sich: Ich mag Georg nicht. U3, U4 und U6 haben Generalpause. Danke Wien. Schöne Begrüßung. Mit Straßenbahnen und 66A kommt Herr K. von Erdberg nach Alt Erlaa. Ein Hauch von Nostalgie liegt in der Luft.

Wir versöhnen uns wieder. Ich trinke Kaffee in Wien. Bio, directtrade – Kein Klischee darf ausgelassen werden. Wenn schon vegan, dann auch fair gehandelt. Wenn schon Berlin, dann auch Neukölln. Wenn schon Musiker aus Österreich, dann auch Proben auf der Alm. Mein Manager und ich (Das wird ein generell neues Kapitel) verlassen das Auto am Berg. Die Abendsonne verschwindet hinterm Dachstein, die Ennstalbundestrasse surrt ganz leise und die Fliegen erwachen aus dem Winterschlaf. Sie sind tollpatschig und langsam. Aber sie sind viele. Viele langsame Fliegen warten auf die Kuhfladen, die noch nicht gekackt wurden und mittendrinnen stehe ich in purer Idylle und genieße.

Hütte innen

Proberaum/Georg-Wand-Küche/derManager

Der Holzofen knistert, die Suppe kocht und ich singe. Ole –  ich singe! Wir sind zum proben hier. Ich spiele die Gitarre, meim Manager dreht an Knöpfen und wickelt Bänder. Wir nennen es installiertes Musiktheater und legen hier den Grundstein für die kommenden, grandiosen Aufführungen. Das Programm wird, „Blüte Des Lebens“ heißen (kann man erraten) und wir werden „Georg Kostron & sein Manager“ sein. Steckt uns in die Schublade „DaDaPunk“. Steckt uns in die Schublade „Deutsche Sprache – aus Wien“. Steckt uns Blumen in die Haare. Details folgen. Ich freue mich!

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Blick aus dem Proberaum

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Blick in den Proberaum

An the März goes on. ÖBB. Stmk – OÖ. Zwischenstopp Linz: Drei Stunden auf der örtlichen Session. Schön wars. Und weiter im Nightliner. Mit Gin Ga quer durch Mitteleuropa. Zirka extrem viel Zeit an Bord im Halbschflaf. Trotzdem ganz viel Genuss inklusive. Das vegane Tourleben wird leichter! Mein Magen freut sich. Deutschland, Dänemark und Belgien drehen sich im Kreis. Über dem Asphalt zucken erst die Dämpfer, dann wir. Bei jeder Bodenwelle höre ich die Festplatte stöhnen. DüDüDüt-Ächzz.. Wir alle sollten öfter all unsere Daten quer durch Europa gassi fahren – die optimale Datenverluststresstherapie. Aber sie werden überlebt haben. Später mehr.

Dresden entlässt mich nach Berlin. Dresden-Berlin: Das sind 2,5 Stunden entspannter Fahrt. Ich packe meine Sachen aus dem Laderaum und weiß. dass jetzt nur mehr ich alleine für die Festplatte verantworlich bin. Mein Gesicht ist etwas gealtert. Eine Eigenschaft meines Gesichts ist es sehr altersdynamisch zu sein. Dafür ist mein Gepäck meist gleich rekordschwer. Vom ZOB nach Neukölln ist es ein Katzensprung. Ich denke mir: Ich mag Berlin. Berlin denkt sich: Ich mag Georg nicht. Danke Berlin. Eine Odyssee per BVG tut sich auf. Geschrieben für S-Bahn, Schienenersatzverkehr, Ersatzverkehrsalternativbahnhof, Bassgitarre, Sampler, Koffer, Festplatte und Protagonist. Eine zeitgenössische Inszenierung mit klassischem Thema. Warten auf Was-auch-immer.  In der Hauptrolle spielt Georg Kostron.

Anm: Jetzt bitte das Übergangsthema mit Flügelhörnern vorstellen. C Moll nach C Dur, die bewegte Terz liegt in der Mittelstimme. 

Schlußtext: Da die Festplatte erstaunlicherweise, sozusagen unvorhersehbar überlebt hat, spielt Georg Kostron auch die Hauptrolle in seinem ersten Musikvideo RAUMSCHIFF MARIA, das äußerst zeitnah erscheinen wird. Man munkelt es könnte ein Montag werden. Seien Sie dabei, wenn RAUMSCHIFF MARIA zur Landung ansetzt und seine außerirdisch, dogmatische Besatzung die Herzen erobert und lauter schlagen lässt! Bum! Bum! Bum! Im Übrigen wird Georg Kostron gemeinsam mit seinem Manger am 10.April 2014 sein erstes Konzert im Berliner Erika & Hilde geben. Kommen sie! Freuen sie sich mit uns! Brandheiße Informationen dazu erfahren Sie hier auf: georgkostron.eu

Georg Kostron an der elektrischen Bassgitarre

Seit geraumer Zeit erfinde ich neue Rhythmen, Melodien und Texte, die in Bälde vorgetragen werden. Es wird ein ganzes Album! Blüte Des Lebens wird es betiteln und ich freue mich schon sehr auf den Moment an dem das Kind die Bühnen erklimmt! In den Abstrakten singe ich der Themen Umrisse. Parallel tanze ich mit Feile und Schreibgerät. Der Internetmensch wird auf WordPress und facebook.com/BlueteDesLebens informiert sein. 2013 wird Information groß geschrieben. Auch meine Datenkabel glühen.

In den letzten Jahren habt ihr mich meist von nur einer Seite aus gesehen (nur im Rock, nur im Techno, nur im Liedermacher, nur in der Impro,..). Vorab möchte ich mich den Bands und Projekten, die ich in den letzten Jahren und Monaten als Sideman am Bass erlebt habe widmen. Sich der gesamtheitlichen Darstellung zu nähern ist der Plan. Dazu bringe ich Georg Kostron an der elektrischen Bassgitarre an den Start.

Georg Kostron an der elektrischen Bassgitarre

Seht vorbei! Es wird wild romantisch und derb einfühlsam. Es wird Blues, es wird Rock, es wird Nerd, es wird Knarrz, es wird Indie, es wird Wien, es wird Berlin, es wird Bewegtbild, es wird Livemitschnitt, es wird Kenn i schon und Is ma aber neu.

Die Tauchstation ruft und ich krame wieder  in den Festplatten. Blub.

Es grüßt Herr K. Alles Liebe