DANKE

❤️🌸🌺 DANKE 🌼🌻
Liebe Leute, das Crowdfunding für Das wilde Liederbuch ist abgeschlossen. Seit gestern Mitternacht. Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt: Es hat geklappt YEAHYEAHYEAH!!!
AM 19.03 hatte es das Fundingziel und somit die Schwelle zur Verwirklichung überschritten. Gestern Nacht hat sich dann die Maske abgedreht. Die Bücher, die CDs, die Taschen, die Bilder, etc. werden im Herbst zu euch unterwegs sein. 😊 Ich bin riesig froh, dass dieser Meilenstein erreicht ist. Das ganze Monat war doch sehr verspannt. Das lockert sich jetzt schon ein bisschen.
Ich möchte mich von ganzem Herzen für EUER VERTRAUEN und EURE WERTSCHÄTZUNG bedanken!!

DANKE

Bild: Jens Paul Taubert


EIN GANZ SPEZIELLES DANKE an Teika Mateja, die die ganze Aktion mit durch gezittert hat, die die Übersetzungen für das Video und die Webseite geschrieben hat und die sich für das Video mit mir, im Dezember, am Tempelhofer Feld in den Wind gestellt hat ❤️. DANKE an das Paul-Gustavus-Haus, dass ich euch mehrfach belagern und in euren Räumen rumoren durfte. DANKE an Mike und Claudia für eure offene Tür und die Hilfe. DANKE Rainer für die Möglichkeit bei dir vorzuproduzieren. DANKE Jule und MEHRWERTVOLL für die Hilfe beim Video und die Tips. DANKE Daniela für die Tips. DANKE Luna Nathalie SchönFranzi Barth und Fayd De Light für eure wunderbaren Bilder. DANKE Mama und DANKE Papa, dass ihr an mich glaubt. DANKE Daniel und Elias für die tollen Gigs, das Musikmachen und die Inspirationen. DANKE EUCH ALLEN, die ihr geteilt, mitgefiebert (im nonviralen Sinne), Mails versandt, unterstützt und die ihr mir und der Idee von Das wilde Liederbuch euer Vertrauen geschenkt habt!!! ❤️❤️

Ich hatte vor und während der Aktion immer wieder Bauchweh, dass es nicht reichen könnte und die doch sehr weit fortgeschrittenen Produktion dann in der Luft hängt. Aber es kam anders. Und es kam Vieles anders. Der Wind dreht sich. Auch in ganz unerwartete Richtungen. Jetzt werden die letzten Studiosessions vorbereitet und in absehbarer Zeit wird bei den finalen Mixes auf “Audio exportieren” gedrückt werden. YES!! 😊

DAS IST EINE SEHR GROSSE FREUDE LIEBE LEUTE
DANKE EUCH 😘😘😘

Liederliste – Das wilde Liederbuch

Die Songs: Das wilde Liederbuch wird eine musikalische Perlensammlung der 10er Jahre. 🔮🔥😋 Vieles wird zum ersten Mal aufgenommen, anderes ist mitunter von Kostron & sein Manager bzw. Po-Zart bekannt.

Songliste

Drahteselgangsta, Danke Mama, Polka des Todes, Deutscher Kohl, Himmel und Hölle, Bitte Brigitte, Let’s get nackig, Wohlriechend duftende Blümchen, Schwarzer Kaffee, Rostiges Rösslein Reprise, Die schönste Immobilie, In meiner Badewanne bin ich Kapitän, Dada für Dich, Zehentreter Peter, Bella Vienna 2020, Erdbeermund, Keep the Gas

About: Crowdfunding

Der Begriff Crowdfunding wird, wie ich in Mails und Gesprächen merke, immer wieder mit einer Spendenaktion verwechselt, wie man sie z.B. von NGOs kennt. Der Unterschied ist, dass beim Crowdfunding direkt etwas retour kommt. Es ist eine Vorverkaufsmaske mit integrierter Spendenoption. In meinem Fall kann z.B. Das wilde Liederbuch vorbestellt werden. Der Unterschied zum Online-Shopping wiederum ist, dass der Kauf erst bindend ist, wenn das 1.Fundingziel (bei Startnext) erreicht wurde. Ab diesem Volumen wird das Geld eingezogen und anschließend werden die Dankeschöns (Rewards) versandt.
Es ist also eine Vorfinanzierung durch die „Crowd“. Das sind die Abnehmer*innen (DANKE EUCH 🌸🌺). Somit ist weder ein Kredit von der Bank, noch ein Vorschuss vom Label nötig. Es gibt keine Rückzahlungsverbindlichkeiten, sondern die Verpflichtung die Dankeschöns zeitgemäß an die Unterstützer*innen zuzustellen.
In meinem Fall finanziert das Crowdfunding die Erstauflage vom Buch und von der CD.

Anders als bei einer Spendenaktion wartet man nicht auf die Wirkweise von Resonanz, Karma oder verketteter Kausalität, sondern unterstützt eine Idee und deren Output kommt in absehbarer Zeit und unmittelbar zu einem.

Foto: Luna Natalie Schön

Habt ihr Fragen dazu? Wenn ja, schreibt sie mir bitte📎🌺

Zum Crowdfunding für Das wilde Liederbuch: https://www.startnext.com/daswildeliederbuch

Die 10er Jahre

Als ich 2011 nach Berlin gekommen bin, war ich v. A. Bassist. In Österreich spielte ich noch ab und an mit BOON und GIN GA. In Deutschland suchte ich Boden zu fassen und ging auf so viele Sessions, wie möglich. Die Band um Marcel Brell entstand. Wir fuhren quer durchs Land, hatten es toll, hatten Stress, hatten Glück und Konzerte. Der Kosmos der deutschen Liedermacher*innen kam in mein Leben. Die Lyrik und ihre Treffsicherheit waren faszinierend. Hier gab es wenig doppelten Boden aber viele haarscharfe Aussagen. Von mir selbst sind im ersten Jahr in der neuen Stadt nur ein paar Skizzen entstanden, keine ganzen Songs. Es gab viel zu hören.

Bild: Max Berner | Ausstattung: Mirjam Ruschka | Still vom Video „Der A“

Nach und nach wünschte ich mir selbst zu singen und schrieb wieder. Dunkle, geheimnisvolle Lieder – oder Lieder mit Schutzschild, die nichts verraten wollten – eine Frage der Perspektive. Sie hatten viele doppelte Böden. Mit ihnen traute ich mich ans Mikro und das Schreien funktionierte gut. Zusammen mit Daniel Břen entstand im Funkhaus Berlin 2014 das Album “Blüte des Lebens”, das auch auf die Bühne wollte. Dazu erfand mein “Manager” den “Manager” und wir tourten los. Die Konzerte waren erstaunlich unterhaltsam und aus ihnen heraus entstanden neue Lieder, die diese humorvolle Welle in sich trugen. Inhaltlich waren sie nach wie vor ein großer Mittelfinger, aber sie bekamen eine bunte Schleife drum herum.
Das Leben bahnt sich seine Wege: der “Manager” ging zurück nach Wien. Wir organisierten länderübergreifende Fahrradtourneen entlang dem Inn, der Donau und der weißen Elster und produzierten das Album Dadapunk – teilweise in Berlin, teilweise in Wien. Wir hatten es toll, hatten Stress, hatten Glück und Konzerte. Die Distanz machte es aber schwerer die kleinen Gigs anzunehmen. Wir setzten das Gagenniveau höher. Die Tourneen wurden dünner. Wenn ich ich die Lieder regelmäßig singen wollte, musste ich sie alleine schaffen. Back to school. Sessions und Open Mics.

Es folgten viele Auftritte in der kleinstmöglichen Form – solo mit Gitarre. Die Songs wackelten. Ohne instrumentale Hilfe waren manche Teile außergewöhnlich schwer zu performen. Dem Repertoire fehlten scheinbar diese “Lieder, die nur Stimme und Gitarre brauchen” und die ganz aus sich selbst heraus Halt finden. Um diese Lieder zu schreiben, experimentierte ich auf offenen Bühnen an neuen Ideen – unter dieser Prämisse. Songs wie “Wohlriechend duftende Blümchen” und “Let’s get Nackig” entstanden. Schritt für Schritt tastete ich mich an das heran, was kickt, was aber erst einmal dem inneren Zensor zu peinlich war. Das war viel (und der Weg ist wahrscheinlich endlos). Die hohen Mauern der geheimnisvollen Kunst sind ein warmer Schutzmantel aber das Lied heißt “Let’s get Nackig”.

Mit einem Mischprogramm aus Kostron & Manager-Liedern und Neuem gründete sich 2018 das Garage Punk Duo Po-Zart mit Elias Boydada am Schlagzeug. Jetzt wird in drei Besetzungen dasselbe Repertoire gespielt: Mit Kostron & sein Manager als Electro-Punk, mit Po-Zart als Garage-Punk und solo Georg Kostron als Liedermacher (und auch irgendwas mit Punk).
Um diesem Bogen an Liedern ein gemeinsames Klanggewand zu geben, beschließe ich den Kern dieser Lieder – in schnellen Skizzen – binnen zwei Wochen im Home Recording aufzunehmen. Der Plan eskaliert natürlich leicht und im Sommer 2018 fährt ein Zug nach Altenburg.
2020 heißt die Gegenwart und dieses leicht therapeutische, wie dezent egomanische, aber auch liebevoll, feinsinnig und verzaubernd doppelbödig-direkte Liederentwicklungsmegasammelprogramm steht kurz davor, das Leben der Menschheit zu retten, sie in die nächste Entwicklungsstufe zu transformieren und v. A. ein Album mit Songbook zu werden. Ich freu mich drauf 😊 Das Crowdfunding für DAS WILDE LIEDERBUCH läuft und die Geschichte geht weiter… 🌸✏️
Danke euch Wegbegleiter*innen fürs gemeinsame Musizieren und Dinge-erschaffen!!! ❤️

Aufnahmen im Paul Gustavus Haus

Im Sommer 2018 machte ich eine große Experimentalsession im Paul-Gustavus-Haus in Altenburg – Thüringen. Das PGH ist eine alte Malzfabrik. Gebaut zu einer Zeit, als Fabriken Jugenstildeko hatten, aus Ziegeln gemauert und mit der zentralen Dampfmaschine betrieben wurden. Heute ist das Haus einer von diesen Orten, an dem Menschen Dinge tun, die aus der fernen Perspektive unmöglich erscheinen. Ein wunderbarer Ort, der unfertig ist, der nicht die Decke, sondern die Luft nach oben spüren lässt. Hier wird gehämmert, gefeiert, gestritten und geliebt, zelebriert und gelebt. Es ist für mich ein Platz um zu atmen, der Ort an dem ich die klanglichen Utopien von Das wilde Liederbuch entwerfen und umsetzen konnte.

Das Klavier im PGH

Eine dieser Utopien war es, Musik ohne Drums und Beats zu machen. Möglichst akustisch. Viel Holz. Druckvoll, aber ohne diesen strengen Backbeat, der mir manchmal wie eine Zwangsmaßnahme zur Bespaßungsverrücksicherung vorkommt. Ich ver/stimmte die Gitarre, präparierte das Klavier, stampfte durch den Raum und nahm zahllose Geräusche auf.
Die Umsetzung war kein Spaziergang. Die Limitierung des Groovedesigns (ohne Beat) war eine ziemlich große Herausforderung, eine andere Sprache, mit der ich noch nicht vertraut war. Ähnliche Vokabel, aber wie ein Wortschatz aus einem Paralleluniversum. Sechs Wochen hatte ich Zeit für die Aufnahmen. Zeit um einzutauchen, zu zweifeln, zu fließen und zu lernen. Meine Klangsprache veränderte sich.
Sie wird fluffiger, wärmer, entgegengesetzter, rumpeliger, theatralischer und liebevoller.
Im alten Leitungsbüro, der heutigen Bibliothek, mit drei Mikrofonen, dem Standrechner (im Koffer mitgenommen), der Akustikgitarre, dem Altenburger Spontanchor und dem wunderbar verstimmten Flügel hinterließ diese alte Fabrik ihren akustischen Fußabdruck in diesen Liedern.
Danke liebe Leute vom PGH für diese tolle Zeit!!

Bild: Fayd De Light Veit Ebbers

Das wilde Liederbuch > Neues Album > CROWDFUNDING

DAS WILDE LIEDERBUCH wird ein Songbook mit Soundtrack. Ein Musikbüchlein mit Texten, Akkorden, Bildern, Illustrationen + CD/Download. Darauf werden 17 Lieder sein, geschrieben von 2011-2020. Wider die Herrschaft des verwöhnten Schweinehundes! Ein Plädoyer für das ungewohnt Schöne. Zu seiner Fertigstellung gibt es dieses CROWDFUNDING – English translation available.

Unterstützen

http://www.startnext.com/daswildeliederbuch

Es sind die Perlen der letzten Jahre im akustischen Gewand. Die eine Hälfte wird zum ersten Mal aufgenommen, die andere ist euch vielleicht von Kostron & sein Manager oder Po-Zart bekannt. Gastmusiker*innen werden geigen, jodeln, Tiergeräusche imitieren und ich singe (wie gewohnt) über den stinknormalen Wahnsinn. 

Bei diesen Aufnahmen geht es allerdings auch darum, dicht an die ich-trau-mich-nicht-weiter-Grenze zu gehen und diesen wesentlichen Schritt darüber hinaus zu machen. No Future goes Yo, Future! Die leise Stimme und die flauschige Fluffigkeit bekommen genauso Platz, wie der rumorende Rüpel. Ein Brückenschlag von Ahhhhpokalypse zu Ahhhhngenehm. Das wilde Liederbuch ist eine liebevolle und struppige Einladung dazu, dem unbeherrschten (inneren) Kind mehr Platz zu geben.

Georg Kostron, Paul Gustavus Haus, Bild: Veit Ebbers

Der Klang dieser Bibliothek bestimmt das Album. Paul Gustavus Haus. Altenburg. Bild: Veit Ebbers

Die ersten Aufnahmen fanden im Sommer 2018 im Paul-Gustavus-Haus (Altenburg) statt. Von da an tüftelte ich an deren Ausgestaltung in meiner Wohnung in Neukölln. Das Crowdfunding soll die letzten Overdubs, finalen Mixes, das Mastering, den Buchdruck und die CD Pressung finanzieren – also die Fertigstellung ermöglichen.

Hörbeispiele: Die ersten drei Rohmischungen sind hier

ALLE INFOS zum Crowdfunding:  startnext.com/daswildeliederbuch